Fallstudie zur Umweltpolitik: HDPE-Geomembran, der „Sickerwasserschutz“ für Deponien und Absetzbecken
Mülldeponien und Absetzbecken stellen eine anhaltende Herausforderung für die Umweltsanierung dar:
Mülldeponien: Sickerwasser enthält Schwermetalle und organische Stoffe. Gelangt es ins Wasser, kann es Grundwasser und Boden verunreinigen.
Absetzbecken: Die Rückstände aus dem Abraum neigen zum Versickern, was zu Erdrutschen und sogar Dammbrüchen führen kann.
Herkömmliche Methoden zur Sickerwasserabdichtung (Ton und Beton) sind kostspielig, zeitaufwendig und geologischen Gegebenheiten unterworfen. Hier kommt die HDPE-Geomembran ins Spiel – wie ein „sickerwasserdichter Regenmantel“ für das Gelände, kostengünstig und hochwirksam.
Die wichtigsten Vorteile von HDPE-Geomembranen
Überlegene Sickerwasserkontrolle
Mit einem Durchlässigkeitskoeffizienten von nur 10⁻¹⁷ cm/s, der 100-mal stärker ist als bei Ton, kann eine 1,5 mm dicke Membran schädliche Substanzen abhalten.
Fallstudie: Eine Mülldeponie in der Provinz Shandong verwendet eine 1,5 mm dicke, doppelwandige, glatte Geokunststoffdichtungsbahn und ist seit 10 Jahren absolut dicht. Langlebig und robust.
Zur Gewährleistung von UV-Beständigkeit sowie Säure- und Laugenbeständigkeit werden Anti-Aging-Mittel und Ruß (2,5 %) hinzugefügt. Dadurch eignet sich das Produkt problemlos für die stark saure Umgebung von Absetzbecken.
Eine hohe Zugfestigkeit verhindert Risse bei Setzungen der Deponie (Geomembranen können sich an ungleichmäßige Setzungen anpassen).
Schnelle und kostengünstige Konstruktion
Im Vergleich zu Betonkonstruktionen lassen sich Geokunststoffdichtungsbahnen 50 % schneller verlegen und sind 30 % günstiger.
Ein Absetzbecken wurde von Lehmwänden befreit und durch eine HDPE-Membran ersetzt, wodurch 50 % der Kosten für Dichtungsmaterialien eingespart wurden.
Wie wird es angewendet? Was sind die Ergebnisse?
Fall 1: Schließung der Mülldeponie
Lösung: 1,5 mm HDPE-Membran + 600 g/m² Geotextil, zweifarbiges Design in Schwarz und Grün (grüne Seite nach oben, ästhetisch ansprechend und UV-beständig).
Ergebnis: Die Sickerwasser-Auffangrate stieg um 90 %, und nach der Stilllegung war das Gelände revitalisiert und ähnelte aus der Ferne einem Rasen.
Fall 2: Verhinderung des Durchsickerns von Absetzbecken
Lösung: 1,5 mm raue HDPE-Membran + GCL-Bentonitmatte, doppellagige Abdichtung gegen Durchsickern.
Legende:
Die Schweißtemperatur wird bei 4-40°C gehalten, die Windgeschwindigkeit ist ≤ Stufe 4.
Beim Verlegen am Hang sollte ein Rand von 1,5 % eingehalten werden, um ein Einreißen aufgrund von Wärmeausdehnung und -kontraktion zu verhindern.
Ergebnis: Die Anzahl der Sickerwasservorfälle im Dammkörper wurde auf null reduziert, und die Daten der Grundwasserqualitätsüberwachungsbrunnen entsprachen den Standards.
Vorsichtsmaßnahmen beim Bau
Pannenschutz: Scharfe Steine können die Membran beschädigen. Vor dem Verlegen muss der Untergrund gereinigt oder zum Schutz mit Geotextilien versehen werden.
Schweißnahtinspektionen: Bei einem Projekt kam es aufgrund versäumter Schweißnahtinspektionen zu lokalen Leckagen. Daraufhin wurde ein zweistufiges Verfahren aus Heißschmelz- und Extrusionsschweißen angewendet.
Ignorieren Sie das Wetter nicht: Arbeiten an Regentagen? Schweißen ist unmöglich, wenn die Membran nass wird! Arbeiten Sie immer bei Trockenheit.
Zukunftstrends: Intelligenter und umweltfreundlicher
Neue Materialien: Entwicklung biologisch abbaubarer Geokunststoffe (wie z. B. EVA-Verbundmembranen) zur Reduzierung der Sekundärverschmutzung.
Intelligente Überwachung: In die Membran integrierte Sensoren überwachen Leckagen in Echtzeit (ähnlich einem „Gesundheitscode für Dichtungsmembranen“).
HDPE-Geomembranen sind zwar kein Allheilmittel, aber zweifellos die kostengünstigste Lösung für Deponien und Absetzbecken – sie sind wasserundurchlässig, langlebig, schnell zu verlegen und können sogar in Verbindung mit ökologischen Sanierungsmaßnahmen eingesetzt werden. Um unnötige Komplikationen zu vermeiden, beachten Sie diese drei wichtigen Punkte: Wählen Sie die richtige Dicke, verschweißen Sie die Nähte sicher und sorgen Sie für ausreichenden Schutz. Wenn Sie das nächste Mal ein ähnliches Projekt angehen, denken Sie an diese „Kunststoffpanzerung“!
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